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Winterzauber in den Alpen

Der Zauber des Winters hat viele Facetten. Ebenso das Leben und das Treiben in der kalten Jahreszeit. Menschen suchen den winterlichen Zauber oder die sportliche Action im Schnee auf den Bergen und im Tal. Dafür bietet der Westen des Landes mit wildromantischen Bergdörfern in Salzburg und Tirol eine einzigartige Kulisse. Der neue Dokumentarfilm von PapkeFilm spürt den Schönheiten, eigentümlichen Winterbräuchen und Besonderheiten in den Regionen nach und begleitet unterschiedliche Menschen beim Wintererleben.

Eines der schönsten Bergdörfer in Österreich ist Filzmoos im Salzburger Pongau. Entsprechend romantisch putzt es sich zur Adventzeit heraus. Ein besonderes Wintervergnügen ist hier in der Luft zu erleben, wo man im Heißluftballon zur Alpenfahrt über die winterweiße Landschaft schwebt. Da es im Winter keine Thermik gibt, können die Ballone bei gutem Wetter den ganzen Tag fahren. Diese Alpenfahrt ist ein faszinierendes Abenteuer. Im Anschluss geht es mit dem Naturphilosophen „Fiaker Schorsch“ mit seinem Pferdeschlitten auf die Hofalm. Dort wird neben dem Perchtentreiben der besondere Winterbrauch des Weisenblasens gepflegt, bei dem Musiker mit ihren Blasinstrumenten Volksweisen vortragen. Da in kleinen Besetzungen musiziert wird, ist das Gespür füreinander wesentlich.

Im schon von Wolfgang Ambros besungenen Stubaital befindet sich mit dem Stubaier Gletscher das größte Gletscherskigebiet Österreichs. Es bringt Leben in die umliegenden Bergdörfer. Es zieht Naturfreunde genauso wie Skifahrer an. Die Pistenflöhe flitzen schon beim Kinderskirennen um die Wette. Mit der „Eisgratbahn“, der längsten 3S-Bahn der Alpen, gelangt man in modernen Panoramagondeln in rund 11 Minuten auf knapp 3000 Meter. Die Gondeln laufen auf zwei Tragseilen und werden von einem Zugseil gezogen, so kommt die Dreiseilbahn-Bahn zu ihrem Namen. Die Aussichtsplattform “Top of Tyrol” am Stubaier Gletscher erlaubt einen wunderbaren Ausblick auf die umliegende Bergwelt. Ein Original sowie ein Skipionier des Tals ist der “Schlicker Friedl”. Von klein auf in den Bergen der Region aufgewachsen, kennt er sie wie seine Westentasche. Er hat die Anfänge des Wintertourismus in der Region miterlebt. Immer wieder gerne packt Paragleiter Harald Pittracher seinen Gleitschirm aus, um über das Tal zu schweben.

Am Achensee, dem so genannten „Tiroler Fjord“, verbindet sich bergdörflicher Charme mit eindrucksvoller Naturkulisse. Zunächst ein beliebtes Ziel für Sommerfrischler wurde Anfang des 20. Jahrhunderts auch der Winter für die Besucher immer interessanter. Schon Tradition zum Jahresabschluss hat das Silvesterschwimmen im größten See Tirols, 380m über dem Inntal. Mitorganisator dieser Mutprobe ist Stephan Kobinger. Der Juniorchef eines Hotels direkt am See, scheut das kühle Nass genauso wenig wie die Silvesterschwimmer und taucht im Winter auch ab. Einer anderen besonderen Berufung geht Florian Prantl nach. Er unterrichtet an der Neuen Mittelschule NMS Achensee unter anderem Musikerziehung und Technisches Werken, und er möchte die alpenländische Kultur des Krippenbaues wiederbeleben. Daher baut der passionierte Musiker, den man als charismatischen Frontmann der Gruppe „Die Zillertaler“ kennt, mit seinen Schülern jeden Winter kleine Weihnachtskrippen. Er erinnert sich auch gerne anWinterfreuden vergangener Tage, als er Europameister, Staatsmeister und WM-Dritter im Rodeln wurde.

So offenbart sich durch die Menschen, ihre Freizeitvergnügen in wunderschöner Landschaft und im Rahmen dieses Dreiklangs Achensee, Filzmoos und Stubai: Österreich ist und bleibt ein zauberhaftes Winterland.

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